Unreal – Warum es der beliebteste Egoshoter ist

Egoshooter sind seit je her beliebt bei Computerspielern. Doch auch bei Egoshootern gibt es verschiedene Spiele ohne Ende. Und nur ganz wenige schaffen es, den Spieler auf Dauer zu motivieren geschweige denn gänzlich neue Maßstäbe in Sachen Gameplay, Grafik und Sound zu setzen. Unreal ist das gelungen.

Ein Egoshooter, welches von Prinzip her sehr schnell gespielt wird. Charakter und Mission auswählen und schon geht es los. Ob im privaten Netzwerk oder via Internet – es gibt immer genügend Gegner. Das Spielprinzip an sich ist einfach: Auf einer kleinen Karte (map) werden die Spieler „gebeamt“ und schon heißt es ständig in Bewegung bleiben und jeden Gegner so schnell es geht ins digitale Jenseits zu befördern. Dafür stehen einem verschiedene Waffen wie Raketenwerfer, Laserwaffen, Minigun, Schrottflinte und noch einige andere „Werkzeuge“ zur Verfügung. In manchen Levels konnte man sogar eine versteckte Waffe finden, sozusagen eine Miniatombombe mit der gleich ein ganzer Haufen Gegner auf einmal platt gemacht werden konnte.

Das Besondere an dem Egoshooter Unreal ist allerdings die Physik Engine. Diese simuliert 1:1 die Physik wieder, wie man es aus dem reellem Leben kennt. Wurde ein Gegner auf einer Plattform tödlich getroffen, so viel dieser Charakter physikalisch richtig auf den Boden. Auch umherfliegende Gegenstände, Trümmer durch Explosionen oder die Schwerkraft wurden von dieser Engine maßstabgetreu berechnet.

Die einfache Spieltechnik, die verschiedenen Spielmöglichkeiten (Capture the flag, Basen erobern, etc.) sorgen auch heute noch für manche Duelle bzw. Massenschlachten im Internet. Unreal ist ein super Egoshooter, den man mal kurz in der Mittagspause zocken kann. Die Steuerung ist einfach und die Grafik entspricht sogar noch heute fast den aktuellen Standards. Wer Egoshooter mit schwarzem Humor mag, kann hier bedenkenlos zugreifen.

X-COM

Eine gelungene Mischung aus Rundenstrategie sowie Ressourcenmanagement bietet das Sci-Fi Spiel X-COM. Der Spieler übernimmt dabei die Rolle der X-COM, eine globale Vereinigung welche den Auftrag hat die Erde vor Außerirdischen zu schützen. Diese schauen immer wieder mal auf einen Sprung auf der Erde vorbei und setzten dabei ganze Städte in Schutt und Asche. Der Spieler beginnt am Anfang mit einer einfachen Kommandobasis. Dort rekrutiert dieser dann seine Einheiten und stattet dieses mit Waffen, Rüstungen, etc. aus. Sobald dann irgendwo auf der Welt ein UFO gesichtet wird, steigt die auserwählte Crew in das eigene Flugzeug und holt das Ufo vom Himmel. Ist das erledigt beginnt der eigentliche Spaß erst. Die Absturzstelle des Ufos muss gesichert werden und im Normalfall sollte die noch verbleibenden Außerirdischen gleich mit eingesammelt werden.

Da diese aber recht unfreundlich sind, schießen die auf alles was sich bewegt womit der Stratege im Spieler erwacht. Die Kämpfe an Absturzstellen laufen rundenbasiert ab und somit ist taktisches Vorgehen Pflicht. Zumal die Gegner von Absturz zu Absturz immer stärker und gemeiner werden.

Die Aufgabe der X-COM ist es das UFO zu sichern, Aliens gefangen zu nehmen sowie Technologien von den Außerirdischen aus dem abgestürzten Raumschiff zu klauen. Diese Technik wird dann in der Kommandobasis untersucht um mit den Ergebnissen besser Waffen und Rüstungen bauen zu können.

Alles in allem ist X-COM eine super Mischung aus Aktion, Strategie sowie Ressourcenmanagement Basis ausbauen, neue Technologien entwickeln, Aliens gefangen nehmen, Bevölkerung beschützen und den politischen Intrigen der anderen Weltkonzerne aus dem Weg gehen, bei X-COM wird es nie langweilig und das Spiel bietet Spaß für mehrere Monate.

Das schwarze Auge

Älteren Spielern ist der Name auf jeden Fall noch ein Begriff. Ursprünglich als Pen & Paper Rollenspiel entwickelt dauerte es natürlich nicht lange bis dieses auch seinen Weg auf den PC fand. Es gibt kaum ein Computerrollenspiel in dem der Spieler noch mehr Einfluss auf die Entwicklung seiner Spielercharaktere nehmen kann. Das Spielprinzip ist an sich schnell erklärt: Der Spieler wählt eine Gruppe von sechs Helden aus und erkundet damit eine Fantasiewelt voller Mystiken und Wunder. Auch bei diesem Spiel bekommen die Spielcharakter durch das Erledigen von Aufgaben oder erfolgreich bestandenen Kämpfen Erfahrungspunkte. Diese lassen sich aber bei „Das schwarze Auge“ sehr gezielt und individuell verteilen.

Ob Elfen, Magier, Kämpfer oder Gaukler; jede Klasse besitzt seine eigenen Vorteile die im Laufe des Spiels sinnvoll eingesetzt werden können. Durch die besonderen Talente der einzelnen Charaktere können die verschiedenen Aufgaben unterschiedlich gelöst werden. Schleicht der Nachtelf an den Wachen vorbei oder betört der Gaukler diese, damit der Rest der Gruppe ebenfalls unbemerkt vorbei schleichen kann. Solche Entscheidungen muss der Spieler während des Spiels immer wieder treffen und je nach Erfolg ändert sich der Verlauf der Geschichte, die der Spieler erlebt.

Während das Spiel mehr oder weniger in Echtzeit abläuft so sind die Kämpfe im Spiel rundenbasiert. Das ist auch wichtig, schließlich muss man Entscheidungen und Aktionen für bis zu sechs verschiedenen Charakteren treffen. Alles in allem ist Das schwarze Auge für Rollenspieler definitiv ein Must have. Wer Wert auf individuelle Charakterentwicklung legt, eine spannende Geschichte erleben will und grafisch dabei was geboten bekommen möchte, der sollte hier zu greifen.

World of Warcraft – Burning Crusade

Am 16. Januar 2007 kam die Erweiterung für WoW namens Burning Crusade heraus. Neue Völker wie Dranei oder Blutelfen, fliegende Reittiere, neue Charakterstufe Level 70 sowie neue Berufe sind nur einige Beispiele einer gelungenen Fortsetzung.

Die Spielwelt von WoW war schon in der Grundversion (bis Level 60) sehr umfangreich. Wer von einem Ende der Welt zum anderem Ende mit dem Pferd gelangen wollte, der konnte sich in Echtzeit schon auf eine Reise von 10 bis 15 Minuten einstellen. Dem entsprechend zeitaufwändig waren auch manche Aufträge bzw. Missionen. Mit der Erweiterung Burning Crusade ist es nun möglich mit seinem Reittier auch zu fliegen, was einen enormen Zeitvorteil mit sich bringt. Allerdings ist diese Fähigkeit nur in der Erweiterung anwendbar. In der „alten“ Welt muss man immer noch auf dem Land von A nach B reisen oder ein Flugmount benutzen, welches aber nur vordefinierte Routen fliegt, vorausgesetzt man kennt die jeweiligen Flugpunkte.

Ansonsten gab es noch die üblichen Verdächtigen an Erneuerungen wie neue Waffen, neue Gegenstände etc. Die Geschichte von WoW wird nahtlos fortgesetzt und der Spieler hat die wieder die Wahl der Qual an Charakterklassen, erlernbaren Berufen etc. Auch sind wieder neue Fraktionen dazu gekommen, bei denen man Ruf farmen kann. Ist der Spielcharakter anfangs noch für die neue Fraktion unbekannt so kann der Spieler durch das Lösen verschiedener Aufgaben sich bei dieser Fraktion beliebt machen. Sobald man dann den Ruf ehrfürchtig freigeschaltet hat, ist es dem Spieler möglich besondere Waffen oder Gegenstände bei dieser Fraktion zu kaufen.

Als Fazit bleibt zu sagen: Wer World of Warcraft mochte, der wird diese Erweiterung lieben.

 

Diablo 3

Am 15. Mai 2012 war es schließlich soweit. Weltweit würde Diablo 3 veröffentlicht und kaum ein Spiel hatte zuvor so einen großen Andrang gehabt wie dieses. Das führte dazu das die ersten Stunden die Server von Blizzard weltweit in die Knie gingen. Insgesamt wurde Diablo 3 innerhalb von guten zwei Monaten mehr als 10 Millionen mal verkauft. Allein am Erscheinungstag ging das Spiel über 3,5 Millionen mal über die Ladentheke.

Auch diesmal änderte Blizzard nichts an diesem hervorragendem Spielprinzip. Getreu dem Motto, man nehme die alten Stärken aus Teil 1 und 2 und poliert dieses ein wenig auf. Ganz so einfach hat es sich Blizzard dann doch nicht gemacht und deswegen noch ein paar Besonderheiten dazu gepackt. Eine permanente Internetverbindung ist Pflicht, wenn man Diablo 3 spielen möchte. Denn der Spielercharakter wird nicht mehr auf dem eigenen PC abgespeichert sondern auf den Servern von Blizzard. Dadurch möchte man Manipulation und cheaten vorbeugen.

Das ist auch wichtig, zumal es diesmal ein Auktionshaus gibt, mit dem es möglich ist seine gefundenen Gegenstände für echtes Geld zu verkaufen. So gibt es schon mehrere Berichte das manche Items ihren Besitzer für mehrere tausend Euro gewechselt haben. Die Grafik ist zeitgemäß angepasst, der Wiederholungsfaktor nach wie vor groß und für die ganz harten gibt es den sogenannten Hardcore Modus. Wer einen Charakter in diesem Modus anfängt, der sollte besonders behutsam vorgehen, denn stirbt dieser Held im Spiel so kann man im Vergleich zum normalen Modus nicht wieder von Friedhof aus starten. In diesem Fall ist dann endgültig Game Over. Fazit: Wer von Diablo bisher nichts gehört hat, sollte sich Diablo 3 aus jeden Fall zulegen. Fans dieser Reihe können sowieso bedenkenlos zugreifen.

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